Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 2 (1950/51)
Eine spätantike Glaspaste
- S. 36–42, Tf.1
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die unscheinbaren römischen Intaglien sind bei rechter Auswertung eine beachtliche Quelle, und besonders wichtig sind neben den Gemmen die Glaspasten, denn sie sind meist keine Einzelstücke, sondern Massenauflagen, die im gewöhnlichen Volk abgesetzt wurden; ihre Themen können über geistige und politische Strömungen Auskunft geben, die der Geschichtsschreibung kaum bewusst waren. Voraussetzung dafür sind genaue Datierungen, und darin sind die Kataloge über Furtwänglers weite Zeitansätze kaum hinausgekommen: Stilvergleiche mit der grossen Kunst bieten bei so winzigen Bildern wenig Substanz, technische Anhaltspunkte sind erst grob genutzt, Fundumstände kaum. Die neu erwachte Diskussion über die Datierung spätantiker Glyptik rechtfertigt es, eine unveröffentlichte Glaspaste der Sammlung Arndt ausführlich zu besprechen.
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Zitiervorschlag
Kraft, Konrad: Eine spätantike Glaspaste. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 2 (1950/51), S. 36–42, Tf.1.