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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 2 (1950/51)

Münzen Karls d. Gr. sowie der Päpste Hadrian I. und Leo III. von historischer, staatsrechtlicher und währungsgeschichtlicher Bedeutung

Richard Gaettens

  • S. 47–67, Tf.3
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Ein Denar Karls des Grossen hat die Münzforscher verschiedenster Zeiten beschäftigt, ohne dass Münzbild, Ort und Zeit der Prägung endgültig erklärt wurden. Seine Legende nennt neben dem Titel REX FR auch den König der Langobarden und den Patricius Romanorum und ist dadurch so lang, dass sie den Platz der Rückseitenumschrift einnimmt. Die Vorderseite trägt das Monogramm Karls, die Rückseite ein zweites, das man als Roma, früher auch als Ravenna und S. Marcus auflösen wollte; Gariel sah darin Adrianus Papa, Prou hielt den Wert für unbestimmt und lehnte damit alle Deutungen ab. Engel und Serrure verwarfen Ravenna und S. Marcus, zogen Adrianus Papa vor und hielten den ungewöhnlichen Titel für einen Beweis, dass der Denar in Rom geschlagen wurde.

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Zitiervorschlag

Gaettens, Richard: Münzen Karls d. Gr. sowie der Päpste Hadrian I. und Leo III. von historischer, staatsrechtlicher und währungsgeschichtlicher Bedeutung. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 2 (1950/51), S. 47–67, Tf.3.