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  • S. 7–13
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Auf die hocharchaischen Münzen Athens mit Pallas Athene und der Eule folgte im ersten Viertel des 5. Jahrhunderts eine jüngere Reihe, gekennzeichnet durch drei Olivenblätter am Helm der Stadtgöttin und durch eine kleine Mondsichel zwischen Eulenkopf und Ölzweig. Diese Tetradrachmen beherrschten bis zum Tod Alexanders den Geldmarkt der Griechenwelt, blieben aus kommerziellen Gründen bis 229 v. Chr. fast unverändert und wurden sogar in Kleinasien, Indien, Arabien und Ägypten nachgeprägt. Über die Entstehungszeit besteht Unklarheit: Head ging bis 527 zurück, Six entschied sich stilkritisch für Marathon, Lermann für 480, und Babelon fixierte über die Funde aus dem Perserschutt der Akropolis und aus dem Xerxeskanal das Jahr 490. Der Verfasser hält die Frage für offen, weil keiner der beiden Funde einwandfrei geborgen wurde.

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Zitiervorschlag

Sorge, Hermann: Der Mond auf den Münzen von Athen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 2 (1950/51), S. 7–13.