Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 2 (1950/51)
Zur Chronologie der Münzen von Abdera
- S. 14–20, Tf.1
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Es geht nicht an, der Geschichte griechischer Münzprägungen Gesichtspunkte aufzunötigen, welche die stilistische Entwicklung ausser Acht lassen; Forderungen, die nur aus historischen Theorien folgen, kann die Numismatik nicht unbesehen erfüllen. Die griechische Münze ist nicht nur ein staatliches Dokument, sie ist weit mehr als das römische Geldstück ein künstlerisches Monument mit eigenen Gesetzen. So wenig eng der Kontakt zur Archäologie ist, so sehr war die antike Numismatik stets bereit, der alten Geschichte jeden möglichen und unmöglichen Dienst zu leisten. Welche Folgen das hat, zeigt der Verfasser am Beispiel Abderas an der thrakischen Küste in der Wende von der klassischen zur hellenistischen Zeit, als die Aufhebung lokaler Münzprivilegien keineswegs schlagartig mit Philipp oder Alexander einsetzte.
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Zitiervorschlag
Kleiner, Gerhard: Zur Chronologie der Münzen von Abdera. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 2 (1950/51), S. 14–20, Tf.1.