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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 2 (1950/51)

Germanische Helme in westgotischen Münzbildern

Wilhelm Reinhart

  • S. 43–46, Tf.2
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die westgotische Altertumskunde machte grosse Fortschritte, weil in Kastilien zahlreiche Gräberfelder aufgedeckt wurden, deren Fundgut gute Kenntnis des damaligen Körperschmucks gibt; Waffen fanden sich kaum und nur wenige Münzen, Nachprägungen byzantinischer Solidi und Trienten. Parallel wuchs die westgotische Münzkunde zur wertvollen Hilfsdisziplin der Kulturgeschichte: Die Zahl der bekannten Prägestellen stieg von einundsechzig bei Aloïss Heiss auf neunundsiebzig. Die Lage der Gräberfelder zeigt, dass sich das Volk nicht über die ganze Halbinsel zerstreute, sondern geschlossen etwa in Altkastilien siedelte. Für die Münzkunde folgt daraus, dass die oft primitiven Prägungen nicht von Westgoten selbst stammen, sondern aus romanischen Werkstätten, wo man sich mit einer stilisierten Königsbüste begnügte.

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Zitiervorschlag

Reinhart, Wilhelm: Germanische Helme in westgotischen Münzbildern. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 2 (1950/51), S. 43–46, Tf.2.