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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 14 (1964)

Die Passauer Prägezahlen aus der Zeit Fürstbischof Johann Philipps von Lamberg (1689-1712)

Hansheiner Eichhorn

  • S. 199–205
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Ohne ungefähre Kenntnis der Prägezahlen ist eine moderne Münz- und Geldgeschichte nicht denkbar, denn erst sie erlauben es, münzpolitische Massnahmen und deren Erfolg zu beurteilen. Der Verfasser führt ein Beispiel an: Die Wirksamkeit der Konventionen von Baiersdorf 1624 und Bamberg 1637 zwischen den Bischöfen von Bamberg und Würzburg und den Markgrafen von Ansbach und Bayreuth wurde in der Literatur durchweg falsch beurteilt, weil niemand wusste, in welchem Umfang danach gemünzt wurde; wer weiss, dass Bamberg 1624/25 nur etwa das Zweiundzwanzigfache des Jahresgehalts seines Münzwardeins prägte, glaubt nicht an einen Erfolg. Vollständige Zahlen sind selten, für die Antike und das frühe Mittelalter nur in Ausnahmefällen überliefert; für Passau legt der Beitrag sie aus den Akten vor.

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Zitiervorschlag

Eichhorn, Hansheiner: Die Passauer Prägezahlen aus der Zeit Fürstbischof Johann Philipps von Lamberg (1689-1712). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 199–205.