Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 14 (1964)
Schwurszene und Coniuratio
- S. 83–87
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Jochen Bleicken hat im vorhergehenden Band der bekannten Schwurszene auf Münzen Roms und der Italiker eine neue Deutung gegeben: Statt sie wie bisher mit der religiösen Beeidung aussenpolitischer Verträge zu verbinden, bezieht er sie auf eine besondere Form des Soldateneides und setzt diese mit der als coniuratio bezeugten irregulären Aushebung gleich. Der Verfasser erkennt darin einen erheblichen Schritt nach vorn, dessen Prinzip sich durchsetzen werde, und trägt Bemerkungen nach, um das Ergebnis weiter auszubauen. Eine Schlüsselstellung nimmt der Bericht des Livius über die Aushebung des Jahres 216, des Jahres von Cannae, ein; der Beitrag legt den Passus vollständig vor und prüft den Wortlaut, weil davon auch die Deutung der Münzbilder abhängt.
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Zitiervorschlag
Instinsky, Hans Ulrich: Schwurszene und Coniuratio. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 83–87.