Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 14 (1964)
Die Homonoiaverträge in der römischen Kaiserzeit
- S. 51–64
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die im Auftrag der Städte Kleinasiens geprägten Bronzemünzen vermitteln ein eindrucksvolles Bild des blühenden munizipalen Lebens der ersten drei Jahrhunderte: Sie nennen Bauten, Spiele und Tagesereignisse und geben auch der kaiserlichen Propaganda Raum. Auffällig ist die grosse Gruppe der Bündnismünzen, die auf der Rückseite das Wort Homonoia und zwei Städtenamen im Genitiv tragen, dazu meist die Hauptgottheit jeder Stadt nebeneinander, manchmal zwei Preiskronen oder verschlungene Hände. Bekannt sind an hundert solcher Verbindungen aus über siebzig Gemeinden, meist zwischen zwei Städten, zweimal zwischen drei. Umso mehr verwundert, dass der Charakter dieser Eintracht kaum geklärt ist: Man möchte wissen, worin sie sich tatsächlich äusserte.
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Zitiervorschlag
Kienast, Dietmar: Die Homonoiaverträge in der römischen Kaiserzeit. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 51–64.