Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 14 (1964)
Die Münzprägung der Brettier
- S. 7–50, Tf.1-3
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die brettische Münzprägung war schon mehrfach Gegenstand von Untersuchungen, deren Ergebnisse sich jedoch so stark widersprechen, dass eine neue Erörterung gerechtfertigt erscheint. Barclay Head setzte sie zwischen 282 und 203 v. Chr. an, weil die Typen von den Prägungen des Königs Pyrrhos abhängen und also nicht vor dessen Landung in Italien entstanden sein können und weil die Römer nach dem Abzug Hannibals die politische Existenz der Brettier vernichteten; offen blieb, wie sich die Tätigkeit der Münzstätten auf diesen Rahmen verteilt. Kurt Regling wies 1921 den Hauptteil der Pyrrhoszeit zu und hielt Goldprägung unter römischer Oberhoheit für undenkbar, Walther Giesecke verteilte 1928 neu. Der Beitrag behandelt die frühen Serien, die Prägungen vom reduzierten Standard in Silber, Gold und Bronze sowie die Bronzen für die Lukaner.
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Zitiervorschlag
Pfeiler, Hasso: Die Münzprägung der Brettier. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 7–50, Tf.1-3.