Zum Inhalt springen
  • S. 77–78, Tf.4
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

In der Sammlung von Aulock finden sich zwei Münzen, die jede für sich von einer bisher unbekannten Münzstätte herrühren. Die erste ist ein Hemiobol von 0,38 g mit Adlerkopf links und der Spur eines ausradierten Buchstabens, auf der Rückseite im Quadratum incusum HPAK. Nur diese Rückseitenschrift unterscheidet das Stück von den gewöhnlichen Hemiobolen aus Kyme in Aiolis, deren Vorderseitenstempel es angehört und die um die Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. datiert werden; da Beamtennamen damals noch nicht üblich waren, muss HPAK auf einen Ort Herakleia in der Nähe von Kyme weisen. Ein Grenzstein am Nordabhang des Sipylos östlich von Menemen belegt ein Herakleia am Sipylos, etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Kilometer südöstlich von Kyme.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

Volltext frei verfügbar

Gesamtband (pdf, 36.9 MB)

Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.

Zitiervorschlag

Mørkholm, Otto: Zwei neue kleinasiatische Münzstätten. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 77–78, Tf.4.