Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 14 (1964)
Der böhmische Rolltierstater und die süddeutschen Regenbogenschüsselchen
- S. 117–145, Tf.9-10
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Seit Franz Streber die süddeutschen Regenbogenschüsselchen vor hundert Jahren als eigene Münzgruppe behandelte, haben ihr plötzliches Auftreten, ihre Datierung und ihre Typen wiederholt Aufmerksamkeit gefunden, zuletzt bei Karl Pink, der die Abarten nach Typen und ungefährer Prägezeit ordnete. Als typologisches Vorbild sah Pink ein seltenes Goldstück der böhmischen Kelten an, den sogenannten Rolltierstater mit Axt und Rolltier, der als zehnte Nebenreihe der böhmischen Goldprägung gilt. Seine typologische Bedeutung behandelten Streber, Paulsen und Pink, die metrologischen Gegebenheiten dagegen wurden kaum beachtet. Weil Pink dieser Reihe besonderen Einfluss auf die Entstehung der vindelikischen Regenbogenschüsselchen zuschreibt, zeigt der Beitrag die offenen Probleme und Wege zu ihrer Lösung.
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Zitiervorschlag
Castelin, Karel: Der böhmische Rolltierstater und die süddeutschen Regenbogenschüsselchen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 14 (1964), S. 117–145, Tf.9-10.