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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 22 (1972)

Ein nicht ediertes ostnorisches Kleinsilberstück

Michael Mackensen

  • S. 7–9, Tf.1
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

In der Wiener Bundessammlung liegt unter den norischen Silberprägungen ein fundortloses Kleinsilberstück von 0,91 g, das in der Literatur zur keltischen Prägung Noricums bisher unerwähnt blieb. Beide Seiten zeigen ein trabendes Pferd mit stark durchgebogener Wirbelsäule, Punktmähne, kräftigen Hinter- und Vorhänden und vollplastischen Hufen; unterschieden sind sie nur durch die Fesselbildung, zweigliedrig auf der Vorderseite, eingliedrig auf der Rückseite. Der Vergleich mit den Tetradrachmen der ostnorischen und der westnorischen Gruppe führt über die Ausbildung des Kugelgelenks der Vorhand, die Kopfform, die Teilung des Schweifes und die Rippenbögen zum Typ von Varaždin, von dem das Stück ein Teilstück sein könnte.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Mackensen, Michael: Ein nicht ediertes ostnorisches Kleinsilberstück. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 22 (1972), S. 7–9, Tf.1.