Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 22 (1972)
Münzfund aus Thrakien zur Kreuzzugszeit
- S. 47–59, Tf.5-8
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die deutschen Denare der sächsischen und salischen Zeit sind im Handel überwiegend nach Nord- und Osteuropa abgewandert und dort gehortet worden; Südeuropa steht an Fundgut weit zurück. Münzen, die der Donau folgend nach Ungarn und auf den Balkan gerieten, werfen die Frage auf, ob sie über den Regensburger Handel oder im Gefolge der Kreuzzüge dorthin kamen. Zu den bekannten Funden aus Gran, Zombor und zwei ungenannten balkanischen Orten tritt nun ein weiterer: Einem Numismatiker wurden auf einer Reise in Griechenland mittelalterliche Pfennige angeboten, die angeblich in Thrakien gefunden worden waren. Die 44 Denare erwiesen sich nach dem Kauf als Komplex mit Fundcharakter und sind über die genannten Münzherren zu datieren.
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Zitiervorschlag
Wielandt, Friedrich: Münzfund aus Thrakien zur Kreuzzugszeit. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 22 (1972), S. 47–59, Tf.5-8.