Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 22 (1972)
Entwicklung der bayerischen Kronen- und Geschichtstaler
- S. 77–95, Tf.9-15
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
In der Münzkonvention von 1753 einigten sich Österreich und Bayern auf den Zwanzigguldenfuss, der 1761 auf den Vierundzwanzigguldenfuss angehoben wurde. Neben den Konventionstalern liefen zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Brabanter oder Kronentaler als eigentliche Handelsmünze um. Weil der Feinsilberpreis stieg, schlug der Augsburger Handelsstand 1807 eigene bayerische Kronentaler vom Schrot und Korn der Brabanter vor. Max I. Joseph genehmigte 1808 eine Million Gulden und setzte den gesetzlichen Wert auf 2 Gulden 42 Kreuzer, liess die Kölner Mark Feinsilber aber zu 24 Gulden 31 Kreuzer ausmünzen, sodass der wirkliche Wert nur 2 Gulden 38 Kreuzer betrug. Der Beitrag verfolgt die Folgen dieser Überbewertung und die Entwicklung der Geschichtstaler.
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Zitiervorschlag
Mackensen, Michael: Entwicklung der bayerischen Kronen- und Geschichtstaler. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 22 (1972), S. 77–95, Tf.9-15.