Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 22 (1972)
Wechselbeziehungen Bayern-Österreich im Münz- und Geldwesen
- S. 61–75
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Festvortrag zum neunzigjährigen Bestehen der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft, gehalten am 27. November 1971, mit einem Bogen über etwa tausend Jahre. Das mittelalterliche Österreich ist aus dem bayerischen Herzogtum erwachsen, und bezeichnend ist, dass die älteste auf heute österreichischem Boden geschlagene Münze von einem Bayernherzog stammt: der Salzburger Denar Arnulfs mit der Umschrift IVVAVO CIVITAS. Diese frühe Münzung setzte sich mit herzoglichen und kaiserlichen Geprägen fort, dazu ab 996 mit solchen der Erzbischöfe, alle von einheitlichem, den bayerischen nahe verwandten Typ; im 11. Jahrhundert endete sie. Eigene österreichische Münzen entstanden erst im 12. Jahrhundert, als Markgraf Leopold III. um 1120 in Krems zu prägen begann.
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Zitiervorschlag
Koch, Bernhard: Wechselbeziehungen Bayern-Österreich im Münz- und Geldwesen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 22 (1972), S. 61–75.