Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 20 (1970)
Alamanneneinfälle in Raetien 270 und 288 n. Chr
- S. 81–150
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Auszug aus einer Münchner Dissertation über die Geschichte des Alpenrheintals in römischer Zeit. Verkehrsgeographisch ist das Rheintal südlich des Bodensees eine auf weite Strecken gut begehbare Verbindung von Norden nach Süden, die über die Täler der Nebenflüsse an die Pässe nach Italien heranführt, also eine Durchgangslandschaft mit Mittlerrolle. Sie gehörte zum südlichen Teil der Provinz Raetien, die im Osten an Noricum, im Westen an Germania Superior und im Süden an das transpadanische Gebiet grenzte und unter Diokletian der italischen Diözese zugeteilt wurde. Vorgelegt werden die Schatzfunde und die Münzreihen mehrerer römischer Ansiedlungen dieses Raumes, aus denen der Verfasser die beiden Einfälle erschliesst.
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Zitiervorschlag
Overbeck, Bernhard: Alamanneneinfälle in Raetien 270 und 288 n. Chr. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 20 (1970), S. 81–150.