Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 20 (1970)
Über die Anfänge der "barbarischen" Münzprägung vom Typ Philipps II
- S. 63–73, Tf.13
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die jenseits der europäischen Grenzen der hellenistischen Welt entstandene sogenannte barbarische Münzprägung ist eines der schwierigsten Kapitel der antiken Numismatik; ungeklärt oder strittig bleibt vor allem die ethnische Zuweisung und die zeitliche Einordnung. Die meisten Forscher behandelten diese Prägungen insgesamt als Werk keltischer Stämme, weshalb sich die Bezeichnung Keltenmünzen eingebürgert hat. Neuere Arbeiten zeigen jedoch, dass sie eine Reihe von Prägungen aus dem Donau- und Karpatenraum nicht umfasst, die anderen Ursprungs sind; dort dringt daher die Bezeichnung getischdakische Münzen durch. Der Beitrag will mit numismatischen, archäologischen und historischen Gründen zeigen, dass die ältesten barbarischen Münzen nicht in West- und Mitteleuropa geprägt wurden.
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Zitiervorschlag
Preda, Constantin: Über die Anfänge der "barbarischen" Münzprägung vom Typ Philipps II. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 20 (1970), S. 63–73, Tf.13.