Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 20 (1970)
Die beiden Geschichtstaler Ludwig I. auf die Errichtung des Denkmals für König Max I. Joseph
- S. 7–12, Tf.1-2
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die Wendung vom absoluten Fürstentum zur konstitutionellen Monarchie verdankte Bayern seinem ersten König Max I. Joseph, und schon zu seinen Lebzeiten war ein Denkmal geplant. Ein Brief Leo von Klenzes vom 20. Juni 1820 erörtert zwei Standorte; der Kronprinz entschied sich für die Mitte des Max-Joseph-Platzes. 1821 fasste der Magistrat den Beschluss, 1824 folgte die Grundsteinlegung, Christian Rauch modellierte die Kolossalstatue, 1832 in der Erzgiesserei Stiglmaiers gegossen, und am zehnten Todestag des Königs wurde das Monument enthüllt. Darauf wurde 1835/1836 ein Geschichtstaler geprägt, von dem merkwürdigerweise zwei verschiedene Stücke bestehen: Die Porträtseiten von Carl Friedrich Voigt stimmen überein, die Unterschiede der Rückseiten hat die Literatur bisher nicht untersucht.
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Zitiervorschlag
Mackensen, Michael: Die beiden Geschichtstaler Ludwig I. auf die Errichtung des Denkmals für König Max I. Joseph. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 20 (1970), S. 7–12, Tf.1-2.