Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 20 (1970)
Kleinasiatische Münzstätten VI-VII
- S. 151–159, Tf.14-15
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die Lage der römischen Kolonie Komama in Pisidien, bei der Quelle Serefönü zwischen den Dörfern Ürkütlü und Garipce, ist durch Inschriften gesichert; anders als die stark befestigten Nachbarkolonien Kremna und Olbasa war Komama unbefestigt und lag nur auf einer niedrigen Erhöhung. Der vollständige Name lautet Colonia Julia Augusta prima fida Comama. Barbara Levick hatte angenommen, prima fida komme nur auf Münzen der Julia Domna, Caracallas und Severus Alexanders vor, und daraus geschlossen, der Zusatztitel sei der Stadt bei einem Besuch Caracallas im Jahr 215 verliehen worden. Der Verfasser widerlegt das: Eine Münze des Septimius Severus trägt bereits I F, und prima fida erscheint überhaupt nur zusammen mit IVL, weil der lange Name nur auf die grossen Nominale passt.
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Zitiervorschlag
Aulock, Hans von: Kleinasiatische Münzstätten VI-VII. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 20 (1970), S. 151–159, Tf.14-15.