Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 18 (1968)
Ein Fund aus der Zeit der Kreuzzüge
- S. 163–164
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Im Herbst 1968 tauchte im Istanbuler Handel ein Fund mittelalterlicher Denare auf, der aus hundert bis zweihundert Stücken sämtlich gleichen Typs bestanden haben soll; über den Fundort verlautete nichts, doch liegt er mit Sicherheit in der heutigen Türkei. Dem Verfasser lagen einige Dutzend vor: französische Prägungen der Grafschaft Maine mit dem Monogramm des Grafen Herbert I. und den Umschriften COMES CENOMANIS und SIGNUM DEI VIVI. Der Typ geht auf Herbert I. zurück, wurde aber lange unverändert weitergeprägt, wohl bis an die Schwelle des 13. Jahrhunderts. An den Fundort kann er nur durch die Kreuzzüge gelangt sein, und der Beitrag verfolgt die Wege über die normannische Herrschaft in Maine und die Pilgerfahrten der Grafen von Anjou.
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Zitiervorschlag
Kellner, Hans-Jörg: Ein Fund aus der Zeit der Kreuzzüge. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 18 (1968), S. 163–164.