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  • S. 7–24, Tf.1
  • Aufsatz
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Zusammenfassung

Was die Münzen der römischen Republik an Bildern und Legenden zeigen, spiegelt deutlich den Weg von der republikanischen Staatsform zur Herrschaft eines einzelnen Mannes. Zu Anfang nennen die Denare nur Roma, den Gesamtstaat, und drücken damit die Unterordnung der Einzelinteressen aus. Seit dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. brechen die Machtansprüche der Adelsgeschlechter in die Münzbilder ein und verdrängen Roma; nun haben die Münzen fast nur noch Raum für Familienkulte, Grosstaten der Vorfahren und die Abstammung von Göttern und Königen. Dann treten mit den Männern, die nach monarchischer Fülle greifen, Verkündigungen gegenwärtiger Taten auf. Sulla eröffnet die Reihe, Pompeius und Caesar folgen; für Caesar ist das längst anerkannt, für Pompeius nicht im gleichen Mass.

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Zitiervorschlag

Kraft, Konrad: Taten des Pompeius auf den Münzen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 18 (1968), S. 7–24, Tf.1.