Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 18 (1968)
Der Umlauf bayerischer Münzen in Ungarn im Mittelalter
- S. 145–161
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Mit der Rolle der bayerischen Münzen im mittelalterlichen Ungarn hat sich nach Kenntnis des Verfassers noch niemand beschäftigt, obwohl ihr Auftreten in ungarischen Münzfunden eine klare Tatsache ist. Weil der Quellenwert von Münzfunden im Mittelalter weit höher liegt als später, lohnt die Untersuchung der Fundzusammensetzung selbst dann, wenn sich kein Beweis direkter Beziehungen ergibt. Die bayerischen Stücke treten entweder im westlichen Grenzstreifen Ungarns auf oder allgemein westlich der Donau, in Transdanubien, einem Gebiet, das durch spätere Grenzänderungen heute auf Ungarn, Österreich, die Slowakei und Kroatien verteilt ist. Untersucht werden die Silberpfennige des mittelalterlichen Bayerns, wobei der Zustrom anderer süddeutscher Prägungen mitbedacht wird.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 30.9 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Huszár, Lajos: Der Umlauf bayerischer Münzen in Ungarn im Mittelalter. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 18 (1968), S. 145–161.