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  • S. 119–125
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Über keltisches Münzrecht ist wenig systematisch veröffentlicht worden, und wem es bei den böhmischen Kelten zustand, war bisher überhaupt nicht behandelt: Weder Forrer noch Paulsen oder Pink führen das Schlagwort in ihren Registern. Bei den Westkelten hat man Stammesfürsten, Civitates, die Oppida selbst und sogar die Druiden als Träger der Münzhoheit angenommen; in Gallien sind etwa zehn keltische Fürsten namentlich auf Münzen nachgewiesen, die aus Caesars Commentarii bekannt sind, sodass die Gesellschaftsschicht der Prägenden dort klar ist. Ulrich Kahrstedt hielt eine eigentliche Münzhoheit der Stämme für ausgeschlossen und deutete die ungeregelte Vielfalt der keltischen Reihen als Magnatenprägungen. Der Beitrag, ein Kongressvortrag von 1967, prüft dies für Böhmen.

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Zitiervorschlag

Castelin, Karel: Zum "Münzrecht" der Kelten in Böhmen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 18 (1968), S. 119–125.