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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 16 (1966)

Q. Aelius L. f. Lamia, Münzmeister und Freund des Horaz

Konrad Kraft

  • S. 23–31
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Einer der Hauptgründe dafür, den Beginn der augusteischen Münzmeisterprägung auf 23 v. Chr. vorzuverlegen, war die Annahme, aus einer Horazstelle lasse sich entnehmen, dass der Münzmeister Quintus Aelius Lamia schon 20 v. Chr. gestorben sei. In der auf dieses Jahr datierten Epistel betrauert ein mit Horaz eng befreundeter Lamia den Tod seines Bruders. Weil man von Anfang an Lucius Aelius Lamia, den Konsul des Jahres 3 n. Chr., als einen der beiden festgelegt hatte und dieser noch lange lebte, blieb für den Verstorbenen nur ein Mann anderen Vornamens, und dafür stand allein der Münzmeister zur Verfügung. Der Verfasser zeigt, dass schon der Ausgangspunkt, die Gleichsetzung des Konsuls von 3 n. Chr. mit dem Freund des Horaz, aus zeitlichen Gründen unmöglich ist.

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Zitiervorschlag

Kraft, Konrad: Q. Aelius L. f. Lamia, Münzmeister und Freund des Horaz. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 16 (1966), S. 23–31.