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  • S. 45–62
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Aus dem Französischen übersetzter Überblick über die eigenen Untersuchungen des Verfassers, dem Adrien Blanchets Satz vorangestellt ist, die grosse Schwierigkeit liege in der Ermittlung eines chronologischen Gerüstes. Blanchet hatte festgehalten, dass Geld sein Prägegebiet kaum verliess und dass die Schatzfunde einheitlich sind und zu vier Fünfteln aus lokalen Prägungen bestehen. Die Erklärung fiel umso schwerer, je mehr man annahm, fremde Münzen an einem Fundplatz bewiesen unmittelbare Wirtschaftsbeziehungen zu den prägenden Völkerschaften; Octave Vauville schloss das für das Oppidum von Pommiers. Wäre es so, müsste man fragen, warum dann nur jeder fünfte Schatz nichtlokale Stücke enthält. Aus dem Vergleich von Umlauf und Chronologie legt der Verfasser die grossen Linien für Gallien aussserhalb des Einflussbereiches von Massilia vor.

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Zitiervorschlag

Colbert de Beaulieu, J.-B: Umlauf und Chronologie der gallokeltischen Münzen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 16 (1966), S. 45–62.