Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 16 (1966)
Der Fund von Queckbronn
- S. 89–97, Tf.12-13
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
In Queckbronn im Landkreis Bad Mergentheim wurde 1939 beim Vergrössern einer Dunggrube in gut zwei Metern Tiefe unter Schwemmgeröll ein kleines Tongefäss mit Deckel angetroffen, das weniger als einen halben Liter fasste. Das Gefäss ging zu Bruch; es enthielt viele hundert mittelalterliche Silberdenare. Der Fund wurde damals nicht bekannt, doch bewahrten die Besitzer die Münzen bis auf etwa zehn verschenkte Stücke sorgfältig auf; erst 1965 erfuhren die zuständigen Stellen davon. Weil unter den ersten sechs vorgelegten Stücken Würzburger Schlages aus dem letzten Viertel des 12. Jahrhunderts bereits ein unediertes war und Funde dieser Zeit in der Gegend selten sind, versprach der Fund besonderes Interesse. Die Reinigung war wegen fest haftender schwarzer Patina schwierig, wohl von Bodensäure aus der Dunggrube.
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Zitiervorschlag
Kellner, Hans-Jörg: Der Fund von Queckbronn. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 16 (1966), S. 89–97, Tf.12-13.