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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)

Stephan Scherff, ein Münzmeister aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts

Joachim Weschke

  • S. 225–238, Tf.11
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Münzmeister als Hauptverantwortliche für die Prägung reizen dazu, hinter die Kulissen des Münzbetriebs zu sehen und die handelnden Personen aus ihrer Anonymität zu lösen; das setzt aber schriftliche Quellen voraus, die vor dem 16. Jahrhundert selten sind. Weil Frankfurt am Main schon im 14. Jahrhundert ein Archiv einrichtete, das bis zur Teilvernichtung im Zweiten Weltkrieg unversehrt blieb, und weil der Nachlass des Reichserbkämmerers Konrad von Weinsberg erhalten ist, lässt sich schon für die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts über Stephan Scherff aus Rees berichten. Ein abgeschlossenes Lebensbild ergibt sich nicht, doch zeigt der wichtigste Abschnitt ihn als typischen Vertreter seines Standes, der die Grenzen der Gesetze oft überschritt und durch Klugheit der Bestrafung entging.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Weschke, Joachim: Stephan Scherff, ein Münzmeister aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 225–238, Tf.11.