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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)

Zur Chronologie des keltischen Münzwesens in Mitteleuropa

Karel Castelin

  • S. 199–207
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Zu den schwierigsten Problemen der keltischen Numismatik gehört die Datierung einzelner Münzen oder Münzgruppen. Weil genau beschriebene Funde fast völlig fehlen, denn weder Podmokly noch Gaggers noch Irsching wurden näher beschrieben, stützen sich die Versuche meist auf historische Ereignisse, die mit den grossen Stämmen verbunden werden, auf die Prägezeit der Vorbilder und auf die Metrologie: je schwerer, desto älter. Die Verbindung aller drei ergibt eine absolute Datierung, die aber längst nicht genau genug ist, um die Münzen einer Ausgrabung sicher einzuordnen, wie die Funde von Manching zeigen. Der Verfasser weist deshalb auf einen bisher wenig beachteten Umstand hin, die metrologischen Zusammenhänge der keltischen Münzen Böhmens, Vindelikiens und Galliens, und beginnt dabei bei der jüngsten Epoche.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Castelin, Karel: Zur Chronologie des keltischen Münzwesens in Mitteleuropa. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 199–207.