Zum Inhalt springen

Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)

Ein Meisterwerk orientalischer Stempelschneidekunst

Peter Jaeckel

  • S. 209–214, Tf.7
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Zierde der Orientabteilung der Staatlichen Münzsammlung München ist ein Goldstück von 55,384 g und 52 mm, ein Unikum, das in den Arbeiten von Nelson Wright und White King fehlt. Im handschriftlichen Katalog Nützels von 1898 ist es mit Datum, Münzstätte und Münzherrn verzeichnet, blieb sonst aber unbekannt; wie es nach München kam, lässt sich wegen der Kriegszerstörung der Unterlagen nicht mehr feststellen. Nach islamischer Sitte bildlos, trägt es auf der Vorderseite in doppeltem Rahmen die Anrufung Allahs, darum einen Kreis mit Glücksknoten in den Segmenten und im Aussenfeld die Namen der vier ersten Kalifen. Dazwischen stehen das Jahr 868 nach der Flucht des Propheten und die Münzstätte Shadiabad. Die Rückseite gibt in acht Zeilen die Titel Mahmud Shahs Khaldji.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

Volltext frei verfügbar

Gesamtband (pdf, 41.3 MB)

Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.

Zitiervorschlag

Jaeckel, Peter: Ein Meisterwerk orientalischer Stempelschneidekunst. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 209–214, Tf.7.