Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)
Der Münzfund von Ankara (270-310 n. Chr.). Studien zu Besonderheiten des Geldumlaufs im Ostteil und Westteil des Imperiums
- S. 65–112, Tf.6
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
In der Gegend von Ankara wurde ein grösserer Fund römischer Bronzemünzen des 3. und 4. Jahrhunderts gehoben, der in den deutschen Handel gelangte und genauer untersucht werden konnte: 885 Stücke, 576 Antoniniane und 309 Folles, von Aurelian bis Konstantin I. Nach Angabe des Besitzers handelt es sich um einen geschlossenen, vollständig geborgenen Fund, was Zusammensetzung und gleichmässige grüne Patina bis auf zwei Stücke bestätigen; alle Münzen sind gut erhalten und liessen sich bestimmen. Die Aufgliederung nach Herrschern erlaubt das Vergrabungsdatum ziemlich sicher zu ermitteln: Ankara gehörte zunächst zum Reichsteil Diokletians, kam 305 an Galerius und 311 an Maximinus Daia, bis Licinius ihn 313 bei Tzirallum schlug und er Kleinasien räumen musste.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 41.3 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Kienast, Dietmar: Der Münzfund von Ankara (270-310 n. Chr.). Studien zu Besonderheiten des Geldumlaufs im Ostteil und Westteil des Imperiums. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 65–112, Tf.6.