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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)

Die Schillingprägung unter dem Würzburger Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg (1623-1631)

Hansheiner Eichhorn

  • S. 215–220, Tf.8
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Reichsmünzordnung von 1559 trieb die Verbreitung der Gulden- und Kreuzerwährung in fast ganz Süddeutschland voran; eine Ausnahme machte Franken, und auch bei der Neuordnung von 1622 konnte der Kreuzer dort nicht überall Fuss fassen, weil sich in Bamberg und Würzburg die fränkische Pfennigwährung behauptete. In Unterfranken hatte sich im 15. Jahrhundert ein neuer fränkischer Pfennig herausgebildet, der eineinhalb alten entsprach; als mittlere Scheidemünzen dienten Dreier und Schilling, die ganze Vielfache beider Pfennige waren, sich mit Batzen und Kreuzern aber nicht ganzzahlig verrechnen liessen. Erst 1622 liess Würzburg wieder Scheidemünzen herstellen, veranlasst durch den Beschluss des fränkischen Kreises vom Dezember 1621. Der Beitrag verfolgt daran die Schillingprägung dieses Fürstbischofs.

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Zitiervorschlag

Eichhorn, Hansheiner: Die Schillingprägung unter dem Würzburger Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg (1623-1631). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 215–220, Tf.8.