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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 9 (1958)

Zur Münzprägung von Chalkis im 6./5. Jahrhundert

Heinrich Chantraine

  • S. 7–17
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die herrschende Lehre, wie sie bei Babelon, Head und Seltman steht, lässt die frühe chalkidische Prägung mit dem Typ Adler und Rad im Jahr 507/506 enden, weist dem 5. Jahrhundert keine Münzen zu und nimmt eine Wiederaufnahme erst um 369 an. Das war nicht immer so: Head selbst setzte den Typ im Katalog des Britischen Museums und in der ersten Auflage der Historia Numorum zwischen etwa 480 und 445, und Ziebarth, Regling und Gardner nannten dasselbe Enddatum. Die neue Datierung geht auf eine Notiz von Six zurück, die Babelon aufgriff: Nach der Niederlage gegen Athen sei Chalkis athenische Kolonie geworden, habe seine Selbständigkeit verloren und lange nicht mehr geprägt. Der Beitrag prüft diese Begründung nach.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Chantraine, Heinrich: Zur Münzprägung von Chalkis im 6./5. Jahrhundert. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 9 (1958), S. 7–17.