Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 9 (1958)
Zur römisch-campanischen Didrachmenprägung
- S. 87–97, Tf.2-3
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Eine glückliche Kombination Harold Mattinglys brachte vor Jahren die Erkenntnis, dass sich die von Plinius überlieferte Nachricht, Rom habe fünf Jahre vor dem ersten punischen Krieg erstmals eigenes Silbergeld geprägt, nur auf die römisch-campanischen Serien beziehen kann. Diese Deutung stürzte die bis dahin gültige Meinung, gemeint sei der Denar, und brachte eine lange für entschieden gehaltene Frage in Gang. Die Mehrzahl der Forscher stimmte dem neuen Ansatz und damit der Spätdatierung des Denars zu, doch hat die alte Frühdatierung besonders in Italien eifrige Verfechter. Noch umstrittener als die Chronologie ist die Frage nach den Münzstätten; der Beitrag stellt zunächst die Systeme Breglias, Mattinglys und Sydenhams nebeneinander, die über eine oder mehrere Münzstätten so wenig übereinstimmen wie über den Prägebeginn.
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Zitiervorschlag
Küthmann, Harald: Zur römisch-campanischen Didrachmenprägung. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 9 (1958), S. 87–97, Tf.2-3.