Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 9 (1958)
Die Taten der Kaiser Constans und Constantius II
- S. 141–186, Tf.12-13
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Zu Pfingsten 337 starb Constantin; nachdem seine Neffen Delmatius und Hannibalianus samt ihren Ansprüchen beseitigt waren, teilten sich seine Söhne Constantin II., Constantius II. und Constans in das Reich. Knapp drei Jahre später fiel Constantin II. im Streit mit Constans, der den Westen an sich nahm, ohne dem damals von den Sasaniden bedrängten Constantius II. einen Ausgleich bieten zu müssen; so regierten die Brüder von 340 an unter wechselnden Spannungen, bis Constans 350 durch die Usurpation des Magnentius beseitigt wurde. Unter ihrer gemeinsamen Regierung wurde im ganzen Reich eine Münzreform durchgeführt, gekennzeichnet durch die pecunia maiorina, ein Kupfernominal von etwa zwanzig bis vierundzwanzig Millimetern mit dürftigem Silbersud. Ihr Zeitpunkt liegt nach 340 und vor einem Gesetz vom Februar 349.
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Zitiervorschlag
Kraft, Konrad: Die Taten der Kaiser Constans und Constantius II. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 9 (1958), S. 141–186, Tf.12-13.