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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 35 (1985)

Beiträge zu einem Stempelcorpus der bayerischen Münzen des 10. und 11. Jahrhunderts. Teil 6: Die Regensburger Münzprägung in den Jahren 983-995

Wolfgang Hahn

  • S. 59–72, Tf.17-22
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Der 6. Stempelcorpus-Beitrag konnte für Regensburg aus den Jahren 983-995 insgesamt 637 Münzen verarbeiten. Die Stempelanalyse zeigt, daß sich das Einsetzen der schwedischen Funde zwar in einer starken Belegung auswirkt, die Stempelanzahl in der 2. Regierung Heinrichs II. (985-995) aber nicht zunimmt; es ergibt sich als gleichbleibendes Bild eine geschätzte Jahresproduktion von ca. 110000 Denaren. Für die vorangehende kurze Regierung Heinrichs III. (983-984) sind die Zahlen hingegen atypisch, was einerseits auf eine (durch den niedrigen Münzfuß mitbedingte) schwache Materialüberlieferung zurückzuführen ist, andererseits auf den Umstand, daß die zum Einsatz gekommenen Stempel infolge der kurzen Prägezeit nicht aufgebraucht worden sind

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Zitiervorschlag

Hahn, Wolfgang: Beiträge zu einem Stempelcorpus der bayerischen Münzen des 10. und 11. Jahrhunderts. Teil 6: Die Regensburger Münzprägung in den Jahren 983-995. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 35 (1985), S. 59–72, Tf.17-22.