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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 35 (1985)

Ein römischer Denarfund aus dem Vicus des Kastells Dambach, Gde. Ehingen, Lkr. Ansbach (Mittelfranken)

Thomas Fischer

  • S. 49–57, Tf.15-16
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Im südlichen Vicus des Kastells Dambach fand sich mit Hilfe eines Metalldetektors ein zusammengebackener Klumpen Denare. Die Reinigung erbrachte einen Fund von 25 Denaren, zumeist Prägungen der severischen Dynastie (Schlußmünzen 211). Im Vergleich mit ähnlichen Funden des westlichen Raetien scheint sich langsam ein Schatzfundhorizont der Zeit vor 213, also vor dem Alamannenfeldzug Caracallas, herauszubilden. Falls sich dies bestätigen sollte, wird man den Feldzug von 213 nicht mehr als präventive Maßnahme Roms, sondern als eine Reaktion auf erste Übergriffe der Alamannen im westlichen Raetien beurteilen müssen

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Zitiervorschlag

Fischer, Thomas: Ein römischer Denarfund aus dem Vicus des Kastells Dambach, Gde. Ehingen, Lkr. Ansbach (Mittelfranken). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 35 (1985), S. 49–57, Tf.15-16.