Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 23 (1973)
Zur westnorischen Kleinsilberprägung
- S. 87–88, Tf.7
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Bei der Behandlung der auf dem Hradiste bei Stradonice in Böhmen gefundenen Kleinsilbermünzen hatte Rudolf Paulsen zwei Einzelstücke als unverkennbar norisch bezeichnet; in der späteren Literatur blieben sie unbeachtet. Der Beitrag beschreibt sie: das eine wiegt 0,65 g und zeigt auf der Vorderseite die zweizeilige Form des Lorbeerkranzes, auf der Rückseite ein dreifaches Linienkreuz, dessen Nebenstriche durch Nachschnitt leicht keilförmig geworden sind; das zweite wiegt 0,465 g und zeigt ein Pferd nach links. Ohne einen Prägeherrn benennen zu können, weist der Verfasser das erste Stück nach der Ausführung des Lorbeerkranzes der älteren westnorischen Stufe zu.
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Zitiervorschlag
Mackensen, Michael: Zur westnorischen Kleinsilberprägung. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 23 (1973), S. 87–88, Tf.7.