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  • S. 7–18, Tf.1-2
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Zehnter Teil einer Folge über kleinasiatische Münzstätten, hier über Parlais. Die Lage der Stadt war lange umstritten: Münzkataloge und Handbücher legten sie nach Lykaonien, man vermutete sie am See von Beysehir, und schon die antiken Angaben widersprechen sich, denn Ptolemaios nennt Lykaonien, die Notitiae Episcopatuum Pisidien. Louis Robert erbrachte 1938 den Indizienbeweis für eine Gleichsetzung mit Barla am See von Egirdir, gestützt auf eine dort gefundene Inschrift über einen Knabenwettkampf, die den Ort als römische Kolonie erweist. Den endgültigen Beweis lieferte eine Reise von 1947 mit zwei Inschriften, zwei Münzen von Parlais und einem Grenzstein, der die Gebiete von Parlais und Prostanna scheidet.

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Zitiervorschlag

Aulock, Hans von: Kleinasiatische Münzstätten. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 23 (1973), S. 7–18, Tf.1-2.