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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)

Die Prägezeit der Münzen und das Münzrecht bei den Geto-Dakern

Iudita Winkler

  • S. 109–113
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Kurzfassung eines Aufsatzes aus den Acta Musei Napocensis. Der Hort von Scărișoara, in dem erstmals auf dakischem Gebiet Tetradrachmen der ersten Nachahmungen Philipps II. zusammen mit histrischen Drachmen lagen, veranlasste Constantin Preda, den Beginn dieser Nachahmungen um 300 v. Chr. anzusetzen. Die Verfasserin widerspricht: Wann die histrischen Drachmen aus dem Umlauf verschwanden, ist nicht bekannt, und die Goldstatere Philipps blieben bis ins 2. Jahrhundert in Verkehr, ebenso Münztypen Alexanders und des Lysimachos. Originalprägungen der makedonischen Könige geben daher nur einen sehr ungefähren Anhalt. Dass Lysimachos-Tetradrachmen unter Claudius noch eingestempelt wurden, zeigt, welche Rolle sie im Wirtschaftssystem Thrakiens noch spielten.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Winkler, Iudita: Die Prägezeit der Münzen und das Münzrecht bei den Geto-Dakern. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 109–113.