Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)
Zum Aureus mit dem Triumph des Pompeius
- S. 25–35, Tf.4
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Bis zur Alleinherrschaft Caesars wurde in Rom nur selten und in geringem Umfang Gold ausgemünzt. Aus dieser Gruppe von Gelegenheitsmünzen sullanischer und pompeianischer Zeit ist ein Aureus, der heute nur noch in zwei nicht stempelgleichen Exemplaren in London und Bologna vorliegt, in Datierung und Lokalisierung besonders heftig umstritten. Die Vorderseite zeigt den Kopf einer Frau mit Elefantenexuvien, daneben Augurstab und Opferkanne, dazu die Legende MAGNVS im Lorbeerkranz; die Rückseite einen Triumphator in der Quadriga, auf dem vordersten Pferd einen Knaben, darüber eine Victoria und im Abschnitt PRO COS. Der Beitrag setzt bei der Rückseite an, denn es war durchaus republikanischer Brauch, Söhne oder nahe Verwandte im Triumphwagen mitzuführen.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 38.5 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Castritius, Helmut: Zum Aureus mit dem Triumph des Pompeius. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 25–35, Tf.4.