Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)
Datierung und Deutung der CLEMENTIAE-MODERATIONI-Dupondien des Tiberius
- S. 37–80, Tf.5
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
In der stadtrömischen Aesprägung des Tiberius fallen zwei Typen auf, deren Rückseiten Ehrenschilde mit Bildnissen zeigen, sogenannte imagines clipeatae, dazu die Legenden CLEMENTIAE und MODERATIONI. In der ganzen kaiserzeitlichen Münzprägung stehen sie einmalig da. Seit Sutherland gilt als gesichert, dass beide Typen gleichzeitig ausgegeben wurden, denn derselbe Vorderseitenstempel diente teils für die eine, teils für die andere Rückseite. Umstritten bleibt die Datierung, weil als einziger Anhalt die Titulierung IMP VIII dient, die Tiberius von 16 n. Chr. bis zu seinem Tod führte und die deshalb kaum eingrenzt. Der Beitrag prüft die bisherigen Ansätze und sucht Datierung und Deutung neu zu begründen.
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Zitiervorschlag
Gesche, Helga: Datierung und Deutung der CLEMENTIAE-MODERATIONI-Dupondien des Tiberius. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 37–80, Tf.5.