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  • S. 15–23, Tf.1-3
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Zwei Abschnitte einer Folge über kleinasiatische Münzstätten. Der erste gilt der römischen Kolonie Olbasa: Am 28. April 1842 erreichte der Posener Gymnasiallehrer Julius August Schönborn das pisidische Dorf Belenli und sah dort Marmorblöcke, Säulenreste, Sarkophage und zwei Säulen mit der Inschrift OLBASA. Kiepert trug den Ort 1844 richtig ein, 1854 nicht mehr; 1876 bestätigten Duchesne, Ritter und Collignon die Gleichsetzung durch drei lateinische Inschriften, von denen eine eine Ehrung für Claudius aus dem Jahr 42/43 ist und den Namen der Kolonie trägt. Der zweite Abschnitt berichtigt das Münzcorpus zur Kolonie Germa, das der Verfasser 1968 veröffentlicht hatte: Die dort fraglich aufgenommene Münze der Aquilia Severa gehört nach Aelia Capitolina in Judaea, sodass die Prägung Germas unter Commodus beginnt und unter Diadumenian endet.

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Zitiervorschlag

Aulock, Hans von: Kleinasiatische Münzstätten VIII und IX. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 15–23, Tf.1-3.