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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)

Über vier bisher unbekannte Nürnberger Torzeichen und die Nürnberger Torzeichen im allgemeinen

Herbert J Erlanger

  • S. 225–232, Tf.16
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Nürnberger Torzeichen sind ihrer Natur nach ungewöhnlich, vielleicht einzigartig: Jedes wurde nur in einem Stück für einen darauf genannten Berechtigten angefertigt und diente diesem als Ausweis, die Tore der Reichsstadt auch nachts zu passieren, wenn sie geschlossen waren. Alle sind runde gravierte Silberplättchen von 27 bis 30 mm und 14 bis 18 g, auf der Vorderseite mit dem dritten Stadtwappen, auf der Rückseite mit Namen und Stammwappen des Inhabers. Carl Friedrich Gebert führte 33 Zeichen auf, von denen er 22 selbst gesehen hatte; mehrere der übrigen beruhen auf Abgüssen Im Hofs, was erklärt, weshalb so viele verschwunden sind und weshalb versilberte Bleiabgüsse vorkommen. Der Verfasser stellt vier weitere vor, darunter eines von 1766 für Georg Burkhard Haller.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Erlanger, Herbert J: Über vier bisher unbekannte Nürnberger Torzeichen und die Nürnberger Torzeichen im allgemeinen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 225–232, Tf.16.