Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 18 (1968)
Das altbulgarische Geldwesen
- S. 139–144, Tf.14
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Nach dem Ende Westroms im Jahr 476 gewannen die oströmischen Münzen immer größeren Einfluss auf das Münzwesen Europas. Das eigentlich byzantinische System beginnt mit Anastasius: geprägt wurde aus Gold, Silber und Kupfer, doch blieb die Silbermünze selten. Die Goldmünze ist der von Konstantin 312 geschaffene Solidus, und der byzantinische Solidus war das ganze Mittelalter hindurch die einzige Goldmünze des europäischen Handels, bis im 13. Jahrhundert die italienischen Goldmünzen hinzutraten. Die Geschichte der Protobulgaren ist noch wenig bekannt; der Beitrag zeichnet sie nach dem Fürstenverzeichnis und den byzantinischen Quellen nach, von der Teilung in Utiguren und Kutriguren über die Einigung unter Kubrat bis zur Aufteilung des Reiches unter dessen fünf Söhne, und behandelt darauf das Geld des frühen bulgarischen Staates.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 30.9 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Nedeltschev, Kiril: Das altbulgarische Geldwesen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 18 (1968), S. 139–144, Tf.14.