Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 17 (1967)
Zum Capricorn auf den Münzen des Augustus
- S. 17–27, Tf.2
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Dass der Capricorn das Nativitätsgestirn des Augustus war und von ihm selbst so gebraucht wurde, steht ausser Zweifel; strittig ist nur der genaue astrologische Zusammenhang mit seiner Geburt. Das Gestirn seines Geburtsmonats ist der Capricorn gewiss nicht, das ist die Waage, weshalb man seit langem den Monat der Empfängnis vermutet; eine ebenso alte Erklärung sieht in ihm über die Beziehung zum Mond das Sternzeichen der Geburtsstunde. Entschieden ist das bis heute nicht, und der Beitrag braucht die Entscheidung auch nicht. Der Verfasser neigt zur Geburtsstunde und verweist auf einen Denar, über dessen Capricorn eine Gestalt mit wehendem Schleier schwebt, die er nicht als Sol, sondern als Aurora und damit als Zeichen des frühen Morgens liest.
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Zitiervorschlag
Kraft, Konrad: Zum Capricorn auf den Münzen des Augustus. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 17 (1967), S. 17–27, Tf.2.