Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 17 (1967)
Zur Bestimmung eines Sesterz aus dem Saalburg-Kastell
- S. 29–33, Tf.3
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Für den Zeitpunkt, an dem das spätdomitianische Erdkastell auf der Saalburg eingeebnet wurde, hatte Peter Robert Franke seine Beweisführung vor allem auf eine Münze aus einem Graben des Erdkastells gestützt, die er in die Jahre 132 bis 134 setzte, und war so auf 135/137 gekommen. Heinrich Jacobi hatte von sieben Hadriansmünzen aus Schichten des Erdkastells nur eine bestimmen können, in Rom 119 geprägt, und daraus 121/122 erschlossen, was er mit der Inspektionsreise Hadrians nach Obergermanien verband. Wilhelm Schleiermacher hat gegen Frankes Kette berechtigte Kritik erhoben, die vor allem die Fundumstände betrifft: Jacobis Angaben zum Fundort widersprechen sich, denn er nennt einmal den älteren Quergraben und in derselben Veröffentlichung das Titulum.
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Zitiervorschlag
Bechert, Tilmann: Zur Bestimmung eines Sesterz aus dem Saalburg-Kastell. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 17 (1967), S. 29–33, Tf.3.