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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 17 (1967)

Aspekte des Münzumlaufs im vorrömischen Dakien

Nicolae Lupu

  • S. 101–121, Tf.5-7
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Vom 2. Jahrhundert v. Chr. an machten sich die Interessen Roms im östlichen Mittelmeerraum und besonders auf der Balkanhalbinsel immer nachdrücklicher bemerkbar; ausgedehnte Handelsbeziehungen gab es schon vorher, doch war der wichtigste Partner bis dahin Griechenland. Nach dem Sieg über Antiochos 190 und der Schlacht von Pydna 168 gerieten Westkleinasien und Makedonien vollends unter römischen Einfluss und damit auch die dakischen Stämme nördlich der Donau. In der Zeit griechischer Vorherrschaft waren in Dakien seit dem 4. Jahrhundert neben Münzen von Städten wie Kyzikos und Larissa vor allem die Prägungen Philipps II. und Alexanders beliebt. Als während der Diadochenkämpfe Geldknappheit eintrat, begannen die dakischen Stämme, eigenes Geld als genaue Nachahmung der griechischen Vorbilder zu prägen.

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Zitiervorschlag

Lupu, Nicolae: Aspekte des Münzumlaufs im vorrömischen Dakien. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 17 (1967), S. 101–121, Tf.5-7.