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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 13 (1963)

Die Gepräge der herzoglich-bayerischen Münzstätten Nabburg, Cham und Neunburg in den wikingerzeitlichen Münzfunden Schwedens

Vera Hatz

  • S. 131–137, Tf.10
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die überragende Münzstätte des bayerischen Raumes im 10. und 11. Jahrhundert war Regensburg, schon in der Karolingerzeit einer der wenigen Prägeorte rechts des Rheins. Seit der Mitte des 10. Jahrhunderts beherrschte sein Münzbild für rund hundert Jahre die neuen Prägungen der verschiedensten Münzherren in ganz Bayern, in Salzburg, Freising, Eichstätt, Nabburg, Cham und Neunburg, und bestimmte auch das Bild im schwäbischen Augsburg. Grote und Dannenberg haben das Material geordnet, doch machen neue Funde eine Neubearbeitung nötig. Als Vorarbeit gibt die Verfasserin ein Verzeichnis der herzoglichen Prägungen der Regensburger Nebenmünzstätten in den wikingerzeitlichen Funden Schwedens. Eine Münzrechtsverleihung ist für keine der drei bekannt; die Herzöge prägten offenbar kraft ihrer Amtsgewalt.

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Zitiervorschlag

Hatz, Vera: Die Gepräge der herzoglich-bayerischen Münzstätten Nabburg, Cham und Neunburg in den wikingerzeitlichen Münzfunden Schwedens. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 13 (1963), S. 131–137, Tf.10.