Zum Inhalt springen

Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 13 (1963)

Coniuratio, Die Schwurszene auf den Münzen und Gemmen der römischen Republik

Jochen Bleicken

  • S. 51–70, Tf.7-8
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Studie will die bekannte Schwurszene auf Münzen und Gemmen der römischen Republik neu deuten und die dargestellte Eidesleistung mit der coniuratio verbinden, einer Form der römischen Aushebung. Ein erster Abschnitt grenzt die reguläre Aushebung von der irregulären ab, ein zweiter betrachtet den Ritus des Eides bei der coniuratio, ein dritter beschreibt die Schwurszenen auf den Stücken, ein vierter verknüpft den dargestellten Akt mit der tumultuarischen Aushebung. Servius nennt drei Formen des Kriegsdienstes: den auf regulärer Aushebung, bei der die Soldaten dem Konsul einzeln den Fahneneid leisteten, und zwei irreguläre, coniuratio und evocatio; die erste war die Zusammenraffung aller wehrfähigen Männer in höchster Not, die wegen der unmittelbaren Gefahr nicht einzeln, sondern als Masse schworen.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

Volltext frei verfügbar

Gesamtband (pdf, 29.4 MB)

Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.

Zitiervorschlag

Bleicken, Jochen: Coniuratio, Die Schwurszene auf den Münzen und Gemmen der römischen Republik. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 13 (1963), S. 51–70, Tf.7-8.