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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 12 (1962)

Über zwei bisher unbekannte Halbbatzen des Deutschen Ordens und der Markgrafschaft Brandenburg

Hansheiner Eichhorn

  • S. 221–224, Tf.9-10
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

1507 stellten die oberschwäbischen Städte die vergebliche Abwehr der Batzen ein und prägten die handlichen Vierkreuzerstücke selbst in grossen Mengen. In Franken wurden die Folgen spürbar, als die Nachbarn nachzogen; der Rückgang der fränkischen Schillingprägung um 1515 dürfte auch auf die Konkurrenz der zu hoch bewerteten Batzen zurückgehen. Der Fund von Obermichelbach, vergraben um 1515, enthielt unter 570 groschenartigen Stücken erst zwei bayerische Halbbatzen; fünf Jahre später erhob der Münztag zu Forchheim die Abwehr zum Hauptpunkt, doch war die Entscheidung gefallen, und die Konvention brach auseinander, als Nürnberg die Aufhebung des Verbots verlangte. Nach 1520 überrannten die Batzen den Süden Frankens. Eichstätt prägte seit 1511 als erster Stand Frankens Batzen, 1531 folgten der Deutsche Orden und Brandenburg.

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Zitiervorschlag

Eichhorn, Hansheiner: Über zwei bisher unbekannte Halbbatzen des Deutschen Ordens und der Markgrafschaft Brandenburg. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 12 (1962), S. 221–224, Tf.9-10.